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Am 1. April 2019 begann unsere 5-tägige Abschlussfahrt. Unser Ziel war der Chiemsee.

Wir trafen uns am Sonntagmorgen in Unterasbach am Bahnhof. Als der Zug kam, stiegen wir alle ein und freuten uns schon auf die lustige Zeit.

 Wir kamen ungefähr um 15:00 Uhr an und wurden am Bahnhof begrüßt. Der Leiter der Segelschule wartete an seinem Auto und sagte uns wir können unser Gepäck ins sein Auto legen. Nachdem wir das Gepäck verstaut hatten, erfuhren wir, dass wir zur Segelschule laufen mussten. Alle dachten die Segelschule wäre nicht weit entfernt und wir würden nur eine halbe Stunde oder so brauchen, aber weit gefehlt. Herr Bisani meinte, dass wir unbedingt eine Wanderung machen sollten, wegen der tollen Aussicht über den Chiemsee.  Letztendlich hat man von dem Aussichtspunkt nicht viel gesehen, also war die Wanderung völlig unnötig. Endlich an der Segelschule angekommen, wurden die Zimmer verteilt. Es gab zwei Häuser. In einem waren die Mädchen und in dem anderen die Jungs untergebracht. Anschließend gab es Abendessen. Nach dem Abendessen haben wir uns erst mal unser „Zuhause“ für die nächsten fünf Tage angeschaut. Das Wetter war an diesem Tag sehr schön, deswegen blieben wir lange draußen. Um 22:00 Uhr war Nachtruhe.

Am nächsten Tag wurden wir um 7:00 Uhr geweckt und zwar über Lautsprecher mit Musik. Frühstück gab es um 7:30 Uhr, danach hatten wir noch bis 9:00 Uhr frei. 

Um 9:00 Uhr hatten wir unsere erste Segeltheoriestunde. Anschließend sind wir zu den Booten und dort wurde uns auch noch etwas erklärt. Nach dem Erklären mussten wir uns in Dreiergruppen auf die Boote verteilen. Da wir noch keine Ahnung hatten wie so ein Segelboot gesteuert wird, haben wir erst mal angefangen paddeln zu üben. Zwei mussten paddeln und einer musste lenken. Um 12:00 Uhr gab es Mittagessen und danach hatten wir bis 14:00 Uhr Freizeit. Die meisten von uns haben draußen Fußball gespielt. Als der Unterricht dann wieder anfing, wurde uns der Kreuz- und Achterknoten beigebracht. Anschließend sind wir wieder ans Wasser gegangen und übten nochmal paddeln. Danach gab es Abendessen. Nach dem Essen hatten wir den restlichen Tag Freizeit.

 

 

An dem darauffolgenden Tag wurden wir wieder um 7:00 Uhr geweckt und hatten die gleiche Routine wie an gestrigen Tag. Nur etwas war anders, als wir nämlich auf dem Wasser waren war der Wind auf einmal so stark das die Boote alle schief im Wasser standen.  Wir mussten uns ganz schön anstrengen, dass wir nicht ins Wasser fallen, aber leider hatte nicht jeder so viel Glück. Phillipp ist ins eiskalte Wasser gefallen. Als wir dann alle wieder an Land waren, waren wir erleichtert. Nachdem wir uns alle beruhigt hatten, ging es zum Abendessen. Danach hatten wir wieder Freizeit.

An den restlichen Tagen war das Wetter ruhiger im Vergleich zum dritten Tag. Es war der gleiche Tagesablauf mit Essen, Segeln und Freizeit. Nur ist diesmal niemand unfreiwillig ins Wasser gefallen. Am letzten Tag mussten wir noch die Koffer packen, bekamen noch Frühstück, verabschiedeten uns und machten uns auf den Nachhause weg.

Die Abschlussfahrt war sehr schön und wir haben viel erlebt.

Carina Baierlein