Am 9.Oktober 2019 fuhren die Klassen 6a und 6b nach Weißenburg,
um die römische Therme und das Kastell Biriciana zu besichtigen.

Dort gab es jede Menge zu sehen. Wir stellen hier einige Dinge vor.

 

   

An dem Modell konnten wir die Anlage der Therme gut erkennen.

Vormittags war das Bad für die Frauen und Kinder reserviert. Die  konnten noch im sauberen Wasser baden. Dafür mussten sie aber mehr Eintritt zahlen als die Männer, die nachmittags in die Therme kamen.

  Die Therme hatte eine Fußbodenheizung.
Durch ein Feuer wurde die Luft erwärmt und unter den Fußboden geleitet.
     
 

Wie haben sie sich gesäubert?

Die Römer hatten noch kein Duschbad oder Seifen. Auf die Haut wurde Öl aufgetragen. Mit einer Strigilis (das ist ein Schabeisen) wurden  dann das Öl, der Schmutz und Schweiß abgeschabt. Danach waren sie sauber und die Haut war weich.

 

     
 

Solche Fläschchen waren bei den Frauen sehr beliebt. Nach dem Bad betupften sich die Römerinnen gerne mit Parfum. Meistens roch es nach Rosen oder Minze. Nicht jede konnte sich Parfum leisten, da es sehr teuer war.

 

     
   

Das ist ein „Geldbeutel“ der Römer. Darin bewahrten die römischen Frauen das Geld auf. Sie trugen den Geldbeutel nicht in der Hand oder in der Hosentasche, sondern am Oberarm. Wenn sie bezahlen wollten, mussten sie die Geldbörse vom Arm nehmen.

Die Römer hatten aber auch einen Geldbeutel aus Leder, der sah aus wie ein kleines Säckchen, das man oben zusammenziehen konnte.

     

 

Es gab keine Einzeltoiletten in der Therme. Die Römer saßen gemeinsam auf der Toilette, die man Latrinen nennt. Der Toilettensitz war aus Stein und Sklaven mussten ihn oft vorwärmen.

Dort gingen sie nicht nur zur Toilette, sondern besprachen auch geschäftliche Dinge und verhandelten. Manchmal spielten sie auch Mühle dort oder machten Würfelspiele.

Zum Abputzen hatten die Römer einen Stab mit einem Schwamm dran.

     
 

 

 

Das ist eines der Tore, durch das man das Kastell betreten konnte. Die Tore wurden zum Beispiel geöffnet, wenn Händler kamen und ihre Ware verkaufen wollten.                                        

In einem Kastell wohnten die römischen Soldaten, es gab dort auch noch z.B. Ställe, Werkstätten und ein Krankenhaus.

 

Klasse 6a