Am 15.10.2019 gingen wir, die Klasse M9, in das Konzentrationslager in Dachau. Unsere Klasse traf sich um 7.45 Uhr an der Bushaltestelle an der Schule. Nach einer zweistündigen Fahrt kamen wir in Dachau an.

Das erste, was uns auffiel, war das gewaltige Eingangstor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“. Als wir durch das eiserne Gittertor gingen, konnte man sich direkt in die Lage eines neu Eingewiesenen versetzen, mit dem Gedanken, dass man hier vielleicht nicht lebendig herauskommt.

In kleinen Gruppen erkundeten wir das Konzentrationslager. Wir als Gruppe gingen zuerst in die Baracken, um einen Einblick in das Leben eines Häftlings zu erhalten. Kleine enge Hochbetten waren im Raum verteilt und wir erkannten, dass dies kein Ort der Ruhe war. Im hinteren Bereich des Lagers befinden sich religiöse Gedenkstätten. Wir schauten uns das Krematorium an und wir bekamen Einblick in die Letzte Station im Leben eines Häftlings.

Um 11.30Uhr holte uns ein Guide ab, die mit uns eine Führung durch das KZ machte. Wir saßen eine halbe Stunde in einem Stuhlkreis in einer Baracke, in der sie uns den Aufbau des KZs erklärte. Wir gingen über das ganze Lager und beendeten unsere Tour auf dem Appellplatz. Es war eine Tour, die nachdenklich machte und es ist ein Muss für jeden Menschen, einen Einblick in diese schreckliche Zeit zu bekommen.

Um 14.00 Uhr fuhren wir mit dem Bus zurück.

Maurice Zippenfennig